ist überschritten!
Breakthrough in the United States: Senator Harkin Introduces Bill to Reinstate Glass-Steagall
Austrian Government: Arming the Syrian Opposition Is Illegal under International Law
Benghazi, Political Targetings, Blanket Confiscations: Impeachment Hangs over Obama
French Party Presents Draft Bill for Glass-Steagall-Type Bank Separation
Brecht aus dem Euro aus, um die Finanzoligarchie zu besiegen!
“Benghazigate”: Threat of Impeachment Hangs over Obama
Ex U.S. Defense Minister Robert Gates Opposes Intervention into Syria
Glass-Steagall LaRouche-Aktionskomitee demonstriert Stärke in Washington
Global Times: Schiller Institute Rep. Comments on “Chinese and American Dreams”
Week Of Action in Washington: Pass Glass-Steagall Bank Separation Law Now!
EIR Sonderberichte
Ein neues Paradigma
für das Überleben
der Zivilisation
Obama's War on America: 9/11 Two
Neuer Kurs für die Welt:
Großprojekte statt grüner Deindustrialisierung
Statt Finanzkrach
und Kriegsgefahr:
Entwicklung der Welt!
Wirtschaftsaufbau für
das 21. Jahrhundert - Trennbankensystem
statt Rettungspakete!
Trennbankensystem:
Investieren statt Spekulieren! Für eine neue Industriepolitik souveräner Nationen
Deutschland braucht eine Zukunft:
Kernenergie statt Windmühlen
Vier-Mächte-Bündnis für den Aufbau Eurasiens - Chance für 2010: Marsprogramm statt Kasinowirtschaft
Mit Leseprobe:
Vorwort von Helga Zepp-LaRouche
und Es tut sich was in Asien von Lyndon LaRouche
Der nächste Schritt: Wiederaufbau der Realwirtschaft
oder
Vierzig Jahre neoliberale Wirtschaft gescheitert -
Jetzt ein Neues Bretton Woods!
Mit Leseprobe:
Vorwort
von Helga Zepp-LaRouche
EIR Magazin
1974 von Lyndon LaRouche gegrundet und wöchentlich in Washington, D.C. herausgegeben
EIR Online
The LaRouche Show
Internetradio
(in englischer Sprache):
immer Samstags
um 21:00 Uhr (MEZ)
EIR Interview:
Der ESM verletzt EU-Recht, lautet die Rechtsklage des irischen Parlamentariers Thomas Pringle
Am 23.Oktober 2012 hielt sich Thomas Pringle, parteiloses Mitglied des Dáil Éireann (irisches Nationalparlament) für Anhörungen zur Rechtsklage gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus in Luxemburg auf. Er selbst hatte die Klage beim Europäischen Gerichtshof erhoben. Obwohl EU-Recht die Finanzierung von Staatsschulden durch Bailouts verbietet, ist der ESM aus keinem anderen Grund als der staatlichen Finanzierung bankrotter Banken als permanenter Rettungsfonds gegründet worden. Damit die rechtlichen Hindernisse sich nicht sperrend in den Weg stellen, wurde der ESM zu einem Abkommen zwischen Einzelstaaten erklärt, das dem EU-Recht nicht unterworfen ist.
Claudio Celani von EIR führte das Interview mit Thomas Pringle während einer Anhörungspause.
EIR: Herr Pringle, wir haben heute hier in Luxemburg vor dem Europäischen Gerichtshof Ihre Argumente gegen den ESM, den europäischen Rettungsfonds, gehört. Ihr Anwalt sagte im wesentlichen, daß der ESM gegen das geltende europäische Recht verstößt. Dann hörten wir die Argumente von insgesamt mehr als einem Dutzend Vertretern der Mitgliedstaaten, des Europäischen Parlaments, des Europäischen Rates etc., und es ist noch nicht zuende, wir sind gerade in einer Pause. Aber können Sie mir schon jetzt sagen, ob Sie überzeugende Argumente von Seiten Ihrer Gegner gehört haben?
Pringle: Ich denke, mit einem Wort: nein. Es ist sehr interessant, sich die Vorträge aus den anderen Mitgliedstaaten anzuhören. Natürlich waren sie alle an der Entscheidung beteiligt, den ESM zu schaffen, und deshalb müssen sie ihre Position verteidigen. Interessanter als das, was sie angesprochen haben, ist aber, was sie nicht angesprochen haben. In keinem der bisherigen Beiträge wurde angesprochen, wie man die Verträge hätte ändern können, um dies [den ESM] zu ermöglichen. Offensichtlich haben sie aus irgendwelchen Gründen beschlossen, das nicht zu tun und den ESM außerhalb der Union zu gründen. Ich finde das interessant, daß niemand von ihnen angesprochen hat, wie man das hätte tun können. Sie sagen, sie hätten keine andere Option gehabt, aber wir haben immer argumentiert, daß es andere gab.
EIR: Es gab auch einige Argumente, die in den politischen Bereich führten. Beispielsweise sagte der deutsche Vertreter, neben anderen, daß man diese Diskussion in ihren Kontext stellen müsse, er zog es also ins Politische. Er sagte im wesentlichen, wenn die Legalität des ESM in Zweifel gezogen würde, dann würde das die Märkte aufbringen und das wäre der Untergang des Euro und Europas. Halten Sie das für Angstmache?
Pringle: Die Entscheidung, den ESM zu schaffen, wurde ja im Oktober 2010 getroffen, vor inzwischen gut zwei Jahren. Und man weiß, wie die sogenannten Märkte in dieser ganzen Zeit reagiert haben. Es hätte wohl nicht mehr Instabilität geben können, als wir sie hatten, seit diese Entscheidung getroffen wurde. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, daß dieses Gericht die Politik außen vor läßt und von den Verträgen als der Grundlage der Union ausgeht und nur die darin enthaltenen Ziele betrachtet. Ich halte es für falsch, die Politik hinein zu bringen und die politische Lage zu betrachten, wenn man vor dem Gericht argumentiert.
EIR: Ich war auch erstaunt über die Rede des britischen Vertreters...
Pringle: Ja.
EIR: ... denn die Briten sind nicht im Euro, aber sie sind in der Europäischen Union und offenbar zeigte die Rede des britischen Vertreters, daß es ihnen nicht um den Euro ging, denn dann würden sich die Briten nicht darum kümmern, es wäre ihnen egal. Oder wie sehen Sie ihre Rolle?
Pringle: Ich nehme an, wenn man die Londoner City und die Finanzdienste dort betrachtet, die sind zwar kein Mitglied der Eurozone, aber sie sind mit der Eurozone sehr eng verbunden. Und so würden sie das Überleben der Eurozone und den Schutz des Euro als etwas sehr wichtiges auch für ihr eigenes Interesse betrachten. Und aus diesem Grunde nehme ich an, daß sie dem Zusatz zu Artikel 136 [des Vertrags über die Arbeitsweise der EU] zugestimmt haben, weil es in ihrem Interesse liegt.
EIR: Treten wir damit einmal einen Schritt zurück von der Diskussion über die Legalität und kommen wir zur Politik und zur Wirtschaft. Ich meine - das wirft doch die Frage auf, wofür der ESM da ist. Ist er für den Euro da, für den Staat, oder für die Rettung der Banken?
Pringle: Nun, ich denke, es ist offensichtlich, daß er für die Banken da ist. Und er dient dazu, die irische Bankenrettung auf ganz Europa auszuweiten, so daß die Bürger für die Schulden der Banken verantwortlich gemacht werden. Dabei sind sie nicht verantwortlich für deren Anhäufung. Aber in Zukunft werden die Bürger dafür verantwortlich sein: Der ESM soll den souveränen Staaten Geld leihen, die dieses Geld benutzen werden, um die Banken zu rekapitalisieren. Und die Bürger dieser Staaten sind für die Rückzahlung dieses Geldes verantwortlich. Damit ist es eine irische Bankenrettung für ganz Europa.
EIR: Ja. Ihr Land, Irland, wurde ja zum Opfer, weil man in Euroland die Banken nicht scheitern lassen darf. Also treten die Steuerzahler ein und retten die Banken. Hätten wir von Anfang an eine strikte Trennung gehabt - worüber derzeit diskutiert wird - zwischen Geschäftsbanken, die von der Regierung geschützt werden, und Investmentbanken, die spekulieren, dann wäre das nicht der Fall gewesen. Sind Sie auch dafür?
Pringle: Ja, das wäre nicht der Fall gewesen, wenn wir eine effektive Regulierung gehabt hätten. Wir wären auch nicht in der jetzigen Lage, wenn die deutschen, französischen und englischen Banken bei ihren Krediten an die irischen Banken verantwortlich gehandelt hätten. Wir wären dann gar nicht in diese Lage gekommen, die irischen Probleme wurden also nicht nur von Irland geschaffen. Es ist ein Problem der Regulierung und der neoliberalen Politik und des Marktkapitalismus, wie es sich in den vergangenen Jahren fortgesetzt hat. Und ich denke, daß wir die Banken für ihre eigenen Schulden verantwortlich machen müssen.
Bis jetzt haben wir in Irland unseren Banken mehr als 80 Mrd. Euro gegeben, und wir werden in den nächsten 30 Jahren möglicherweise weitere 50 Mrd. Euro ausgeben müssen, um die Anglo-Irish Bank zu retten. Und all das, um den Euro zu schützen! Das irische Volk wird für alle diese Schulden verantwortlich gemacht, und letzte Woche haben wir sogar noch einmal 508 Mio. Euro in den ESM einbezahlt. Obwohl Deutschland und andere Länder sagen, das könne unsere Probleme nicht rückwirkend lösen. Das zeigt die Absicht, die Bürger für das Bankensystem verantwortlich zu machen und nicht die Banken selbst.
EIR: Es gibt die ungelöste Finanzkrise und die sich verschlimmernde Wirtschaftskrise, die Welt geht wieder in eine Rezession, und da sind sehr düstere Wolken am Horizont. Aber es gibt auch große düstere Wolken am politischen Horizont der Welt in Bezug auf die wachsenden Konflikte. Sehen Sie da einen Zusammenhang? Gibt es eine Gefahr, daß wir uns auf einen allgemeinen Konflikt zu bewegen, wenn die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise nicht gelöst wird?
Pringle: Die Gefahr besteht. Was die zunehmende Unsicherheit angeht, denke ich, daß die Schritte, die man unternommen hat, und die derzeitige Sparpolitik, die überall in der Eurozone und der übrigen Welt durchgesetzt wird, diese Krise anheizt und sie noch schlimmer macht. In Irland sagt uns die Regierung, man könne der Wirtschaft Geld entziehen kann und trotzdem erwarten, daß sie wachsen wird. Aber in den letzten vier Jahren haben wir gesehen, daß das nicht geht! Und wenn man auf dem ganzen Kontinent so verfährt? Wir in Irland sind jedenfalls in einer Lage, wo jeder Zehnte sich nicht mehr selbst ernähren kann. 80.000 Menschen jährlich verlassen das Land, um in andere Länder zu gehen und dort zu arbeiten. Aber wenn die weltweite Abschwächung der Wirtschaft anhält, heißt das, daß sie nirgendwohin gehen können. Und das wird das Potential für Konflikte noch vergrößern.
Eigentlich müßten die Regierungen die Verantwortung für ihre Bürger übernehmen statt für die Banken, sich diesen Fragen widmen und eine Lösung für die Schulden finden, statt mehr Schulden hinzuzufügen.
EIR: Das Verfahren wird in anderthalb Stunden fortgesetzt und irgendwann in der Zukunft wird das Gericht dann ein Urteil oder eine Stellungnahme abgeben. Wenn das Gericht die Europäische Union und die Regierungen unterstützen sollte, haben wir dann eine Tyrannei?
Pringle: Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was geschehen wird, wenn sie das tun. Ich glaube, das wäre für die Demokratie und für die Bürger in ganz Europa ein sehr schlimmer Tag. Das bedeutete, daß die Methode, mit denen heute zwischen den Regierungen entschieden wird, für die Zukunft festgeschrieben würde. Wir würden erleben, wie die großen und wirtschaftlich starken Länder dominieren und anderen Ländern ihren Willen aufzwingen, und ich glaube, das wäre für die Union sehr schlecht.
EIR: Offenbar eine große Herausforderung für das Gericht. Ich danke Ihnen, Herr Pringle.
Pringle: Vielen Dank.
Den Video-Mitschnitt des interviews finden Sie hier.
http://www.eirna.com/pringle-deu.php
Weltweit
Alle Themen
Weitere Meldungen
Breakthrough in the United States:
Senator Harkin Introduces Bill to Reinstate Glass-Steagall
May 16, 2013, on the 80th anniversary of the introduction of the original Glass-Steagall Act alldopted under President Franklin Roosevelt in 1933, Democratic Senator Tom Harkin of Iowa introduced Sena... [weiter]
Austrian Government: Arming the Syrian Opposition Is Illegal under International Law
The Austrian government has issued an official position paper, now circulating among EU member states, in opposition to the British-French proposal for lifting the arms embargo in Syria. Dated May 13,... [weiter]
Benghazi, Political Targetings, Blanket Confiscations:
Impeachment Hangs over Obama
Salon.com ran a banner headline on May 14, asking "Which Obama scandal will inevitably lead to impeachment?" "The IRS, the AP or Benghazi?" Indeed, the White House was still being rocked by the hearin... [weiter]
French Party Presents Draft Bill for Glass-Steagall-Type Bank Separation
Not only the French government, but all other political forces in France, from the far left to the far right, have given up the fight against the financial casino and for an actual separation of the b... [weiter]
Brecht aus dem Euro aus, um die Finanzoligarchie zu besiegen!
Das große deutsche Magazin Focus berichtete in seiner Ausgabe vom 13.5., was wir schon schon mehr als einen Monat zuvor aufgedeckt hatten: daß die EU das „Zypern-Modell“, d.h. die Enteignung von Bankg... [weiter]
“Benghazigate”: Threat of Impeachment Hangs over Obama
A potentially historic hearing took place on May 8 before the House Oversight and Government Reform Committee on the terrorist attacks in Benghazi, Libya on September 11, 2012. Despite the explosive r... [weiter]
Ex U.S. Defense Minister Robert Gates Opposes Intervention into Syria
When Israeli air strikes against Syria on May 3 and 5 brought the Middle East and the world as a whole to the very edge of war, leading circles in Russia and the United States and China intervened at ... [weiter]
Glass-Steagall LaRouche-Aktionskomitee demonstriert Stärke in Washington
Ab dem 6.5. veranstaltete das LaRouche-Aktionskomitee eine intensive Aktionswoche in Washington, in der es auf sämtliche Ebenen der Regierung einwirkte, um den Druck auf den US-Kongreß, das Glass-Stea... [weiter]
Global Times: Schiller Institute Rep. Comments on “Chinese and American Dreams”
Since taking office, Chinese President Xi Jinping, who is also the head of the Communist Party, has sounded the theme of the "China Dream" of economic, social, and political progress, to reduce the va... [weiter]
Week Of Action in Washington:
Pass Glass-Steagall Bank Separation Law Now!
The LaRouche Political Action Committee held a week of action in the United States from May 6-10 to rally support for immediate legislation to restore a strict separation of banks, in compliance with ... [weiter]
An Urgent Appeal for Glass-Steagall from Helga Zepp-LaRouche
Helga Zepp-LaRouche, founder of the international Schiller Institute, issued an urgent appeal from Germany for the citizens of the United States and the U.S. Congress to immediately act to reinstat... [weiter]
New Greek Party Calls for Return to Drachma and Bank Separation
The new party, which wants Greece to leave the Eurozone, is called the Greek Democratic Five-Star Movement, abbreviated as the Drachma Five, the five standing for the basic positions of the party: 1)... [weiter]
Syria Crisis: Russia and United States Agree on a Major Diplomatic Move
Following a visit of U.S. Secretary of State John Kerry to Moscow, May 7, and his discussions with his counterpart Sergei Lavrov and with President Putin, it was announced that Russia and the United S... [weiter]
Syrian General Idriss, Handpicked by the West, Admits He Controls Nothing
The Free Syrian Army (FSA), it turns out, is little more than a brand name, with little substance, if any, in the Syrian opposition. The person picked by the West to head the military opposition to th... [weiter]
Alternative für Deutschland:
Eurokritik als Deckmantel für National-Monetarismus
Die neue Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), die im Februar als vermeintliche „Anti-Euro-Partei“ gegründet wurde, erregt ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit in den etablierten Medien. Viele Bürge... [weiter]
AfD: National Monetarism in “Anti-Euro” Clothing
The new political party, “Alternative for Germany” (AfD), which was founded last February in apparent opposition to the Eurozone policy, has since received surprisingly wide coverage in the mainstream... [weiter]
South-West Asia on the Verge of All-out War?
Twice within 48 hours, on May 3 and 5, Israel launched missile attacks against targets inside Syria, prompting Syrian President Bashar Assad to accuse Israel of declaring war on his country, in allian... [weiter]
Südwestasien vor einem umfassenden Krieg?
Israel hat zweimal innerhalb von 48 Stunden Ziele innerhalb Syriens mit Raketen angegriffen. Der syrische Staatspräsident Baschar al-Assad nannte dies eine Kriegserklärung Israels gegen sein Land im B... [weiter]
2008-2012: Shocking Figures of Youth Unemployment Soaring in Europe and the United States
One of the most efficient ways of destroying a nation and reducing its population, short of outright killing, is to induce skyrocketing youth unemployment. It destroys the future potential of the prod... [weiter]
New Book Demonstrates "Why Austerity Kills", and Needlessly So
The European Union and the United States have imposed deadly cuts in social spending over the past years in a futile effort to bail out the bankrupt trans-Atlantic banking system. The toll on people h... [weiter]
Russian Anti-Drug Czar Proposes Economic Development to Counter Drug Trade
Over 100,000 deaths per year! That is the incredible number of Russians who die of drug addiction, with young people most hard hit. The bulk of the opium/heroin comes from Afghanistan, where producti... [weiter]