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Lyndon LaRouche: Die kommenden 50 Jahre

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 18. September 2012 +++

11. September 2012: die Lehre aus Libyen ziehen

Auch wenn die Regierung Obama dies verzweifelt abstreitet, liegen inzwischen klare Beweise dafür vor, daß der Mord am US-Botschafter in Libyen Chris Stevens und drei weiteren Amerikanern (zwei Sicherheitsbeamten und einem Mitarbeiter des State Department) am 11.9. ein sorgfältig vorbereiteter, professioneller Anschlag war, für den Mitglieder von Gruppen aus dem Umfeld von Al Kaida die Proteste vor dem US-Konsulat als Tarnung benutzten. Das Weiße Haus behauptet, die USA hätten vorher keine verwertbaren Hinweise gehabt, doch tatsächlich wurden US-Vertreter vor Ort schon mindestens 72 Stunden vor der Tat vor der Gefahr gewarnt. Und am 27.8. hatte das US-Außenministerium in einer detaillierten Reisewarnung alle US-Bürger aufgefordert, auf nicht unbedingt notwendige Reisen in Libyen zu verzichten, und dabei speziell auf die bedrohliche Zunahme politisch motivierter Gewalt im Raum Bengasi hingewiesen.

Dennoch waren die Sicherheitsmaßnahmen für das Konsulat in Bengasi völlig unzureichend. Das Gebäude war schlecht gesichert und das nicht einmal von US-Personal. Die Sicherheit war an ein Privatunternehmen aus Katar (!) ausgelagert worden und man verließ sich viel zu sehr auf das städtische Komitee für öffentliche Sicherheit, das von Agenten der extremistischen Gruppe Ansar Al Scharia unterwandert war.

Abgehörte Gespräche zwischen Al-Kaida-Führern aus islamischen Staaten Nordafrikas und Mitgliedern von Ansar Al Scharia in Bengasi am Tag des Anschlags lieferten weitere Hinweise darauf, daß dieser von der Al-Kaida-Führung angeordnet wurde. Am Tag danach übernahm „Al Kaida der Arabischen Halbinsel“ sogar direkt die Verantwortung für die Tat und nannte den Mord an Botschafter Stevens „Blutrache“.

Die Regierung Obama wird vieles erklären müssen. Eine wichtige Frage ist, ob der Präsident in seinem täglichen Briefing, dem wichtigsten nachrichtendienstlichen Briefing in der Regierung überhaupt, auf die Gefahr in Libyen aufmerksam gemacht wurde. Lyndon LaRouche hat den Kongreß und die Politik des Landes aufgerufen, endlich ihre Lektion zu lernen und Obama sofort des Amtes zu entheben.

Obwohl alle Welt das Gegenteil sehen kann, beharrt Obama weiter auf der Fiktion, der Sturz von Muammar Gaddafi habe in Libyen einen „demokratischen Übergang“ eingeleitet. In Wirklichkeit hat die verfassungswidrige Intervention dazu geführt, daß Dschihad-Aufstände auf andere Teile Afrikas, angefangen mit dem benachbarten Mali, wie auch auf Syrien übergreifen.

In Syrien haben sich westliche Länder in ihrem fanatischen Bestreben nach Sturz von Präsident Assad mit diesen Aufständischen verbündet. Erst letzte Woche hat Al-Kaida-Chef Ayman Al Sawaheri in einer Videoerklärung die neosalafistischen Kämpfer dazu aufgerufen, die Regierung Assad zu stürzen und in Syrien einen islamistisch-fundamentalistischen Staat zu gründen. Diese Destabilisierung hat auch die benachbarte Türkei erfaßt, wo die Armee einen Krieg gegen den Aufstand der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) führt und Hunderttausende syrische Flüchtlinge eine humanitäre und wirtschaftliche Krise für die Regierung Erdogan auslösen.

Unterdessen drängen die britische Regierung Cameron und die Regierung Netanjahu in Israel auf eine direkte militärische Intervention gegen Syrien und den Iran. Die Lage in Südwestasien erinnert immer mehr an den Balkan kurz vor dem Ersten Weltkrieg.

In dieser extrem angespannten Lage laufen derzeit die größten Flottenmanöver in der Geschichte der Golfregion mit 25 Staaten, England und Frankreich veranstalten parallel dazu Manöver im Mittelmeer vor der syrischen Küste. Insgesamt befinden sich jetzt sechs Flugzeugträger in unmittelbarer Nähe Syriens und des Iran. Angesichts der verantwortungslosen politischen Führung in London, Paris und Washington und des beispiellosen militärischen Aufmarsches im Nahen Osten ist die Gefahr eines großen Krieges so groß wie seit langem nicht mehr. In diesem Kontext muß man den Anschlag von Bengasi sehen.



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