OK | RESET

SUCHEN

Alle Meldungen durchsuchen  



FUSION Nr 2/2015


FUSION Nr 1/2015


FUSION Nr 2/2014


FUSION Nr 1/2014


FUSION Nr 2/2013


FUSION Nr 1/2013


FUSION Nr 2/2012


FUSION Nr 1/2012


FUSION Nr 3/2011


FUSION Nr 2/2011


FUSION Nr 1/2011

[mehr]

BÜCHER


Die Neue Seidenstraße und Chinas Mondprogramm


Das Geheimnis
der Wirtschaft -
Lösung der
globalen Systemkrise:
Trennbankensystem
und produktive Kreditschöpfung

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 2. Mai 2012 +++

Cheminades Strategie für Frankreich nach der Wahl

In einem Interview mit The LaRouche Show am 28.4. erläuterte Jacques Cheminade die Bedeutung seiner Präsidentschaftskampagne für Frankreich. Seine Ideen schlugen sich am 22.4. zwar nicht in Wählerstimmen nieder - er bekam offiziell nur 90.000 Stimmen (0,25%) -, erreichten jedoch einen viel größeren Teil der Bevölkerung, als zwei Monate zuvor möglich gewesen wäre.

Seine seit langem bestehende Forderung nach einer Bankentrennung und öffentlichem Kredit zur Förderung von Wirtschaftswachstum wurde von mehreren anderen Kandidaten in unterschiedlichen Ausmaßen und Ausprägungen aufgegriffen. Auch der Spitzenkandidat der Sozialisten, François Hollande, tat dies in der ihm eigenen lauwarmen Art. Man wird sehen, ob er im Fall seiner Wahl zum Präsidenten seine Versprechen einhält.

Cheminade erklärte in dem Interview die Signifikanz der audio-visuellen Berichterstattung nach dem offiziellen Wahlkampfbeginn am 19.3. Zuvor hatte er in den Medien so gut wie nicht existiert. Von Januar bis 19.3. hatte er nur einen Anteil von 0,4% an der Radio- und Fernsehzeit der späteren 10 Präsidentschaftskandidaten. In der letzten Kampagnenwoche widmete ihm die Presse, die nicht gesetzlich zu gleich langer Berichterstattung über die Kandidaten verpflichtet ist wie Radio und Fernsehen, nur 0,6% ihrer Wahlberichterstattung.

Selbst während der festgelegten Sendezeit, so Cheminade, wurde er mit Fragen überschwemmt, die kaum mit der Präsidentschaftswahl, sondern mit britischer und US-Politik zu tun hatten. Es sei bekannt, daß die britische und US-Botschaft ihre Hand dabei im Spiel hatten. Auf jeden Fall habe man jetzt, wie Cheminade ironisch feststellte, in Frankreich mehr als in jedem anderen Land der Welt über die Gründe für Obamas Schnauzbärtchen und die Rolle der britischen Monarchie beim Drogenhandel gehört! Im übrigen taten die Medien ihr bestes, seine Raumfahrtpläne als verschroben darzustellen, was heilsame Gegenstimmen aus Wissenschaftskreisen provozierte.

Heimtückischer waren die Andeutungen, eine Stimme für Cheminade sei eigentlich vertan, weil er keine Gewinnchance habe, weshalb man lieber einen etablierten Kandidaten wählen solle. „Viele Leute, die mein Programm mochten, sagten mir, ich sei für die Politik einfach zu sauber, deshalb sollte ich lieber außen vor bleiben.“

Doch Cheminade beabsichtigt im Gegenteil, seine Anstrengungen auszudehnen, seine Partei Solidarité et Progrès will für die Wahlen zur Nationalversammlung am 10.6. hundert Kandidaten aufstellen, um so die grundlegenden Punkte im Fokus der Öffentlichkeit zu behalten. Diese Kampagne werde auch seine Wähler weiter mobilisieren, von denen die Hälfte bereits auf ihre Weise Aktivisten seien und für sich sein Programm studierten.

Dies wird weiter tiefgehende Auswirkungen auf die politische Auseinandersetzung haben, da das Eurosystem und die EU zunehmend auseinanderfallen, wie Cheminade in seinen Interventionen immer wieder betonte, und man erwartet, daß die Krise nach Spanien mit aller Macht Frankreich treffen wird. Weder Nicolas Sarkozy noch François Hollande haben dafür eine wirkliche Lösung.

Seit dem ersten Wahlgang umwirbt Sarkozy ungeniert die extreme Rechte, um so von Marine Le Pens 18% der Wählerstimmen etwas abzubekommen. Und Hollande ist unter enormen Druck der Banken gekommen. Er hat angekündigt, er wolle Derivate, die nicht durch reale Werte gedeckt sind, verbieten, die Spekulationen der Banken nicht mit Steuergeldern bezahlen und verhindern, daß Banken mit ihren eigenen Aktien spekulieren.

Aber anders als Cheminade hat er keine Glass-Steagall-Bankentrennung gefordert. Presseberichten zufolge standen Banker an der Parteizentrale der Sozialisten Schlange, um vor einer Abwendung vom Modell der „Universalbanken“ zu warnen. L’Expansion meldete, Wirtschaftsberater Hollandes hätten versprochen, mit größeren Veränderungen mindestens bis Oktober zu warten, wenn die EU-Bankexpertengruppe ihren Bericht vorlegt.

Wie Cheminade in The LaRouche Show betonte, ist Hollande selbst weniger interessant als die Basis, die für ihn oder Mélenchon von der Linksfront gestimmt hat, sowie die verbliebenen echten Gaullisten, die von Sarkozy angewidert sind. Mit ihnen und mit unseren Netzwerken zusammen, so Cheminade, „kommen unsere Projekte ins Spiel“.



~ deutsch + english ~
Weltweit
Alle Themen

Weitere Meldungen

+++ 3. Februar 2016 +++

Bankia: Bail-in stößt an rechtliche Grenzen in Spanien

Die in Schieflage befindliche viertgrößte Bank Spaniens, Bankia, die jetzt schon als Bail-in-Kandidatin gilt, gerät noch mehr unter Druck. Am 27.1. wies der Oberste Gerichtshof die Bank an, kleine Anl... [weiter]

+++ 3. Februar 2016 +++

Washington eskaliert Provokationen gegen Rußland und China

Obwohl sich die Lage in Konfliktgebieten wie Syrien/Irak, Libyen, Jemen und dem Horn von Afrika weiter verschärft, liegt die größere Kriegsgefahr mehr denn je auf der strategischen Ebene, zwischen den... [weiter]

+++ 3. Februar 2016 +++

Washington eskaliert Provokationen gegen Rußland und China

Obwohl sich die Lage in Konfliktgebieten wie Syrien/Irak, Libyen, Jemen und dem Horn von Afrika weiter verschärft, liegt die größere Kriegsgefahr mehr denn je auf der strategischen Ebene, zwischen den... [weiter]

+++ 3. Februar 2016 +++

Marshall Plan for South-West Asia: Europe Faces a Crucial Moral Test

Helga Zepp-LaRouche, in her webcast on Jan. 27, stressed once again the need to end the geopolitical conflicts in South-West Asia and to integrate the region into the Silk Road/World Land-bridge dynam... [weiter]

+++ 3. Februar 2016 +++

Spain's Bankia: Bail-ins Hit a Legal Roadblock

Spain's troubled Bankia bank, the country's fourth largest and a likely candidate for a bail-in, is in for much more trouble. On Jan. 27, the Supreme Court ordered the bank to reimburse small investor... [weiter]

+++ 27. Januar 2016 +++

Chinese President Brings New Silk Road Offer for Development to South-West Asia

Chinese President Xi Jinping, during his 5-day visit (Jan. 19-23) to Saudi Arabia, Egypt and Iran, brought a message of hope to a region so long afflicted by war and terror. Shortly before, celebrati... [weiter]

+++ 27. Januar 2016 +++

New Silk Road Opens the Way to the Future, As Davos Forum Prepares for Mega-Collapse

The contrast could hardly have been greater, in the third week of January, 2016, between the posh gathering of the financial and political elites at Davos, Switzerland, for the annual shebang of the W... [weiter]

+++ 26. Januar 2016 +++

Zepp-LaRouche nimmt Schäuble mit seiner Forderung nach einem Marshallplan für Südwestasien beim Wort

Ziemlich überraschend hat der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble beim Davoser Weltwirtschaftsforum am 21.1. in einer Gesprächsrunde über „Die Zukunft Europas“ für einen Marshall-Plan für den Na... [weiter]

+++ 26. Januar 2016 +++

Xi Jinping in Saudi-Arabien, Ägypten und Iran: China bietet Entwicklung an

Der chinesische Präsident Xi Jinping brachte mit seinem fünftägigen Besuch (19.-23.1.) in Saudi-Arabien, Ägypten und dem Iran einer schon viel zu lang von Krieg und Terror gebeutelten Region Hoffnung.... [weiter]

+++ 26. Januar 2016 +++

Chinas Neue Seidenstraße weist den Weg in die Zukunft, Davos-Forum wartet auf den großen Crash

Letzte Woche fanden zwei Ereignisse statt, zwischen denen sich kaum ein größerer Kontrast vorstellen läßt: auf der einen Seite das pompöse Treffen der Finanz- und Wirtschaftselite beim diesjährigen We... [weiter]

+++ 24. Januar 2016 +++

Zepp-LaRouche Responds to Schäuble's Call For a Marshall Plan to Solve Refugee Crisis

Quite unexpectedly for most, German Finance Minister Wolfgang Schäuble took the occasion of a panel discussion on "Europe's Future" at the World Economic Forum in Davos on Jan. 21, to propose that a "... [weiter]

+++ 22. Januar 2016 +++

Helga Zepp-LaRouche's Role in China's New Silk Road Policy Featured in Arabic Newspaper

In the context of Chinese President Xi Jinping's visit to Saudi Arabia, Egypt and Iran, the Arabic U.A.E. newspaper Al-Ittihad published a column by Mohammed Aref, scientific and technology adv... [weiter]

+++ 22. Januar 2016 +++

Arabische Tageszeitung: Helga Zepp-LaRouches Projekt der Neuen Seidenstraße wird Realität

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheinende Tageszeitung Al-Ittihad druckte am 21. Januar eine Kolumne des Wissenschafts- und Technologieberaters Mohammed Aref über den Besuch des c... [weiter]

+++ 22. Januar 2016 +++

Former Head Economist of BIS: The “Financial Situation Is Worse than in 2007”

On the sidelines of the World Economic Forum in Davos, Switzerland, William White, the chairman of the OECD's review committee and former chief economist of the Bank for International Settlements (BIS... [weiter]

+++ 21. Januar 2016 +++

Schlimmer als 2007: Das Finanzsystem ist unwiderruflich am Ende

Auf den Aktienbörsen der Welt wurden allein in den ersten zehn Tagen des Jahres 3,2 Bio.$ ausgelöscht, und der Zusammenbruch geht weiter. Eine „umgekehrte Hebelwirkung“ hat sich eingesetzt.
Tats... [weiter]

+++ 21. Januar 2016 +++

US-Wahlkampf: 170 Experten plädieren für Glass-Steagall Bankentrennung

170 bekannte Wirtschafts- und Finanzexperten aus mehr als 100 Universitäten und anderen Institutionen veröffentlichten in den USA einen Brief mit dem Titel „Ökonomen und Finanzexperten für Senator San... [weiter]

+++ 20. Januar 2016 +++

Worse than 2007; The Financial System Is Finished

Global stock markets wiped out $3.2 trillion in the first ten days of 2016, and the collapse continues, as "reverse leverage" sets in.
Indeed, as the commodity bubble began to burst, Wall Street... [weiter]

+++ 20. Januar 2016 +++

U.S. Presidential Campaign: 170 Economists Support Re-enactment of Glass-Steagall

One hundred and seventy prominent American academics have issued a letter titled, "Economists and Financial Experts in Favor of Sen. Sanders' Wall St. Reforms," in which they vigorously call for reins... [weiter]

+++ 14. Januar 2016 +++

Während Saudi-Arabien Religionskrieg entfacht, müssen die 28 Seiten jetzt veröffentlicht werden!

Da das neue Jahr mit dramatisch zunehmenden Spannungen in aller Welt beginnt, betonte Lyndon LaRouche, man dürfe dabei nie den allgemeinen Kontext dieser verschiedenen Einzelereignisse aus den Augen v... [weiter]

+++ 14. Januar 2016 +++

Das Haus Saud, eine Schachfigur des Empire

Um die Bedeutung der barbarischen Hinrichtungen in Saudi-Arabien, die einen Religionskrieg schüren sollen, ganz zu verstehen, muß man einige weniger offensichtliche Fakten berücksichtigen – allem vora... [weiter]

+++ 14. Januar 2016 +++

Nach den Kölner Übergriffen nimmt Helga Zepp-LaRouche die Sparpolitik unter Beschuß

Die koordinierten massiven Übergriffe auf Frauen in der Neujahrsnacht in Köln, mit sexueller Belästigung und Diebstählen durch kriminelle Banden von Männern mit „nordafrikanischem Aussehen“, beherrsch... [weiter]

Weiter zurückliegende Meldungen