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Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 15. Februar 2012 +++

Auseinanderbrechen der Euro-Zone ist eine Chance, die man ergreifen muß!

Das gesamte Experiment mit dem Euro sei gescheitert, betonte Helga Zepp-LaRouche in ihrer Internetrede am 11.2., was sich jetzt nirgends drastischer zeige als in Griechenland. Die „Wiege der europäischen Zivilisation“, Geburtsstätte der Demokratie und, noch wichtiger, „der Vorstellung des Solon, daß der Zweck der Menschheit der Fortschritt ist“, werde jetzt völlig zerstört, die Menschen in Verzweiflung gestürzt.

Die Arbeitslosigkeit stieg 2011 gegenüber 2010 um 48%, die Jugendarbeitslosigkeit liegt jetzt bei 48%, im öffentlichen Dienst werden radikal Stellen gestrichen, Medikamente werden häufig nicht mehr geliefert, und immer mehr Eltern geben ihre Kinder bei SOS-Kinderdörfern ab, weil sie sie nicht mehr ernähren können.

Die Bankenrettungspolitik der EU verschlimmerte alles nur noch, seit ihrem Beginn stiegen die griechischen Staatsschulden von 120% auf 159% des BIP. Und die Demokratie in ganz Europa wurde unterminiert, weil Regierungen gestürzt und Polizeistaatsmethoden benutzt werden, um die radikale Sparpolitik durchzusetzen.

„Wenn Griechenland aus dem Euro aussteigt, wird das höchstwahrscheinlich zum Auseinanderbrechen der ganzen Eurozone führen“, sagte Zepp-LaRouche. „Und das wird auch US-Banken treffen und wahrscheinlich das gesamte Weltfinanzsystem zum Einsturz bringen. Der einzige Grund, warum das nicht schon geschehen ist, ist der, daß die Federal Reserve und die EZB Geld drucken wie bei der Reichsmark in Deutschland 1923.“

Das Scheitern des Euro sei von Anfang an absehbar gewesen. Statt den Frieden in Europa zu sichern, schaffe er jetzt zwischen den Nationen mehr Haß denn je. Er habe Europa auch nicht stärker gegenüber aufstrebenden Märkten gemacht, was man daran sehe, daß Bundeskanzlerin Merkel „wie ein Bettler zu den Chinesen geht und sie bittet, den Euro zu retten, wozu die Chinesen offensichtlich zu schlau sind“.

In der Sicherheitspolitik will die EU Eingreiftruppen für Einsätze im Ausland. „Diese Politik macht sehr deutlich - falls es noch eines Beweises bedurft hätte -, daß Europa nur der regionale Ausdruck des globalen Empire ist.“ Außerdem mache die US-Raketenabwehr in Europa die betreffenden Länder zur Zielscheibe eines Gegenschlags.

Es sei eine verrückte Lage, betonte Zepp-LaRouche, aber es gebe Lösungen. „Wir müssen das Auseinanderbrechen des Euro als Chance nutzen. Als 1989 das kommunistische System zusammenbrach, war das eine gewaltige Chance, eine neue Friedensordnung für die Welt zu schaffen. Jetzt erleben wir zum zweitenmal den Zusammenbruch eines Systems, und diesmal müssen wir die Lehre aus 1989 ziehen und dürfen nicht in die Falle laufen, ein schon völlig bankrottes System zu erhalten.“

Das bedeute, daß Griechenland zur Drachme und die anderen europäischen Nationen zu ihren Landeswährungen zurückkehren müssen. „Wir brauchen Souveränität über unsere Währung und unsere Wirtschaft.“ Alle EU-Verträge von Maastricht bis Lissabon müßten abgeschafft werden. „Das bedeutet nicht, daß wir gegen Europa wären, im Gegenteil. Wir sind mehr für Europa als die heutigen EU-Bürokraten, denen sind die Menschen in Europa völlig egal, seien es Griechen, Deutsche oder Italiener. Wir brauchen als Politik ein Bündnis der Vaterländer in der Tradition von de Gaulle, und wir sollten tun, was Franklin D. Roosevelt in den 30er Jahren tat, um Amerika aus der Depression herauszuholen.“ Das bedeute: ein Glass-Steagall-Trennbankensystem, Einrichtung eines Kreditsystems und ein neues Bretton-Woods-System.

„Dazu müssen wir erkennen, daß Europa im Kontext der EU heute ein oligarchisches Imperium ist, und wir müssen die Idee des Oligarchismus komplett verwerfen.“



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