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+++ 22. Juli 2011 +++

Strompreise in Deutschland steigen um 20%, Stromausfälle drohen

Deutschland drohen im Winter schwere Elektrizitätsknappheit und Stromausfälle, wenn es nicht mindestens eines der sieben Kernkraftwerke wieder in Betrieb nimmt, die in der Hysterie über den Unfall von Fukushima stillgelegt wurden. Diese Einschätzung zahlreicher unabhängiger Experten wurde nun durch einen von der Regierung in Auftrag gegebenen Bericht über die zukünftige Energieversorgung Deutschlands bestätigt, den die für die Beaufsichtigung der Stromversorgungsunternehmen zuständige Deutsche Bundesnetzagentur (DENA) erstellt hat. Die einzige Möglichkeit, ausreichende Stromerzeugungskapazitäten in Reserve zu halten - neben einigen derzeit stillliegenden Kohlekraftwerken - ist es, eines der sieben stillgelegten Kernkraftwerke wieder ans Netz gehen zu lassen, erklärte der Direktor der DENA, Matthias Kurth.

Tatsächlich ist es auch schon vor dem Winter eine große Herausforderung, die rund 8000 MW Leistung der stillgelegten Kernkraftwerke durch Importe aus Frankreich und der Tschechischen Republik zu ersetzen, was die Strompreise pro kWh für die Industrie bereits um 20% hat ansteigen lassen. Weitere Strompreiserhöhungen sind zu erwarten, weil ja auch die übrigen 10 Kernkraftwerke bis 2022 nach und nach stillgelegt werden sollen. Solche drastischen Preiserhöhungen werden die energieintensiven Industrien aus Deutschland vertreiben, die ihrerseits weitere Industrien mit sich ziehen werden.

Dies beeinträchtigt natürlich auch die Exporte der deutschen Energieindustrie, insbesondere der Produzenten von nuklearer Sicherheitstechnik wie Siemens. Wie die parlamentarische Staatssekretärin im deutschen Umweltministerium Ursula Heinen-Esser (CDU) richtig sagte: „Wir können nicht sagen: Okay, wir wollen keine Kernkraft, wir wollen keine Kernkraftwerke, aber wir unterstützen Kernkraftwerke in anderen Ländern.“ Siemens hat daher schon kapituliert und angekündigt, daß sie ganz aus der Nukleartechnik aussteigen und in alternative Energietechniken einsteigen wollen - wie z.B. das Desertec-Projekt, einen riesigen solar-thermischen Park, der in der nordafrikanischen Wüste errichtet werden soll. Diese neue Strategie von Siemens wird von der Bundesregierung unterstützt.

Deutschland wird also aus dem Markt der Nukleartechnik-Lieferanten aussteigen, der dann von Firmen aus den USA, Japan, Rußland, Frankreich und Südkorea beherrscht werden wird. Eine Zusammenstellung der in Europa geplanten Kernkraftwerke macht dies deutlich - ebenso wie die Isolierung Deutschlands in dieser Frage.

Neben dem Kerkraftwerk Olkiluoto in Finnland, das derzeit von Areva (Frankreich) gebaut wird, sind dies das Kernkraftwerk Visaginas in Litauen - ein Gemeinschaftsprojekt der drei baltischen Staaten und Polens, dessen Bau an Hitachi General Electric vergeben wurde. Westinghouse-Toshiba hat Polen, das an seiner Ostseeküste - wahrscheinlich nahe Danzig - noch einen zweiten Kernreaktor bauen will, seinen neuen Reaktortyp AP1000 mit 1167 MW Leistung angeboten. Der russische Kernkraftkonzern Rosamtom, will ebenfalls zwei Kernkraftwerke bauen, eines bei Königsberg, eines in Weißrußland. Auch in der Tschechischen Republik und in der Slowakei soll jeweils mindestens ein weiteres Kernkraftwerk gebaut werden - wahrscheinlich ebenfalls durch Rosatom.

In Großbritannien hält die Regierung an ihrem Plan fest, acht neue Reaktoren zu bauen. „Wir brauchen nicht nur ein neues Kernkraftwerk, wir brauchen eine ganze Flotte“, erklärte Großbritanniens Energieminister Charles Hendry am 5.7. bei einer Nuklearkonferenz; wenn sein Land die gleiche Entscheidung treffen wollte wie Deutschland, die Schweiz oder Italien, würde dies den britischen Steuerzahler bis 2050 65 Mrd. Pfund kosten. Geplant ist, daß der Stromkonzern Centrica zusammen mit dem französischen Konzern EDF zwei Kernkraftwerke baut, die 2018 und 2020 ans Netz gehen sollen.

Inzwischen kursieren Gerüchte, daß sich die deutschen Stromkonzerne RWE und E.on, die zwei weitere Kernkraftwerke für Großbritannien bauen sollten, aus dem Auftrag zurückziehen könnten, weil Deutschland den Export seiner Nukleartechnik blockiert. Auch EDF hat eine Änderung der Zeitplanung angekündigt.



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