OK | RESET

SUCHEN

Alle Meldungen durchsuchen  



FUSION Nr 3/2011


FUSION Nr 2/2011


FUSION Nr 1/2011


FUSION Nr 2/2010


FUSION Nr 1/2010


FUSION Nr 2/2009


FUSION Nr 1/2009


FUSION Nr 2/2008

BÜCHER


Das Geheimnis der Wirtschaft
Lösung der globalen Systemkrise:
Trennbankensystem und produktive Kreditschöpfung


Schiller-Institut: Die Weltlandbrücke wird Realität
Jetzt mit Leseprobe: Vorwort: Das Ende der "freien" Marktwirtschaft: Wir brauchen Gesetze zur Rettung des Gemeinwohls!


Lyndon LaRouche: Die kommenden 50 Jahre

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 2. September 2010 +++

Wird der Bau des Beringstrassentunnels auf der Tagesordnung der G20 sein?

Aslambek Aslachanow, Mitglied des Russischen Föderationsrates, kündigte am 23.8. in einem Live-Interview mit der Nachrichtenagentur Nowosti an, man werde das Projekt des Tunnels unter der Beringstraße zwischen Sibirien und Alaska im November beim G20-Gipfel in Südkorea behandeln. „Soweit wir wissen, werden unsere südkoreanischen Kollegen dieses Projekt auf die Tagesordnung setzen.“ Nur politische Gründe hätten den Bau bisher verhindert. Aslachanow, ein früherer Berater von Ministerpräsident Putin, sowie der Geographieexperte Alexander Bgatow betonten, das Vorhaben sei wesentlich für die industrielle Entwicklung der gesamten Region, weil es vier Kontinente miteinander verbinde.

Aslachanow, der die sibirische Region Omsk vertritt, führte aus, das Projekt werde in der russischen Regierung mehrheitlich befürwortet. „Ein Hauptvorteil wird die Schaffung von Hunderttausenden Arbeitsplätzen sein.“ Es schaffe die Gelegenheit, neue Häuser, sogar ganz neue Städte zu bauen und die Industrie in der gesamten Region zu entwickeln. Es werde auch den Zugang zu neuen Mineralvorkommen sicherstellen.

1997 habe die Regierung zu diesem Thema eine Konferenz abgehalten und beschlossen, das Projekt aktiv zu verfolgen, alle relevanten Dokumente seien bereits unterzeichnet worden. Aber „politische Veränderungen“ hätten den Weg versperrt, sagte Aslachanow. Nun stehe es wieder auf der Tagesordnung: „Wir müssen jetzt den politischen Willen zeigen, das Projekt in der Realität umzusetzen.“

Einige Ökonomen zweifelten an der Machbarkeit, „aber die sind zu jung, um das ganze Bild zu sehen. Sie beurteilen nur das Projekt als solches, ohne an die industrielle und regionale Entwicklung zu denken, die es bringen könnte.“ Die meisten führenden russischen und internationalen Wirtschaftswissenschaftler und Experten hielten das Projekt für vielversprechend. Es würde 10-12 Jahre bis zur Fertigstellung brauchen und in weiteren 10-12 Jahren die Kosten wieder hereinholen.

Behauptungen, es werde ein Nettoverlust werden, seien ihm unverständlich, weil dieser Tunnel „vier Kontinente verbinden und die Entwicklung mehrerer Regionen in diesem Land beflügeln wird“. Viele Länder hätten bereits Interesse gezeigt, sich an dem Bau zu beteiligen und längerfristig aus den Investitionen Gewinne zu ziehen.

Bgatow erinnerte dann daran, daß die Idee des Tunnelbaus schon über 100 Jahre alt ist, aber erst durch den Japanisch-Russischen Krieg, dann durch die Oktoberrevolution (1917) und durch spätere Ereignisse verhindert wurde. Aber in den 90er Jahren hätten Spezialisten aus den USA, Rußland und Großbritannien eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet, um das Projekt zu studieren. Sie hätten die seit 1902 bestehende Erkenntnis, daß es machbar ist, bestätigt und bereits viele technische Einzelheiten studiert.

Das Projekt berge ein „enormes Potential“, so Bgatow. Inzwischen gehe das Konzept weit über einen Eisenbahntunnel hinaus, man plane eine Haupttransportroute mit Hochgeschwindigkeitszügen, einer achtspurigen Autobahn, Stromnetzen, Öl- und Gaspipelines, Glasfaserleitungen und weitere Infrastruktur.

Bgatow erinnerte an den Bau der Transsibirischen Eisenbahn: Auch damals hätten Ökonomen bezweifelt, daß sie sich amortisiere, tatsächlich aber habe man die Kosten in nur sechs Jahren wieder hereingeholt. Und sie haben Rußland zu einer kontinentweiten Nation gemacht: „Ohne die Transsibirische Eisenbahn hätten wir heute ganz andere Grenzen.“

Allerdings gibt es sowohl in Rußland als auch in den USA beträchtlichen Widerstand monetaristischer Fraktionen gegen das Vorhaben. Der Word Wildlife Fund (WWF) fordert seit langem, die Beringstraße und ihre Umgebung zum internationalen Naturreservat zu machen, wodurch Infrastrukturausbau dort verboten wäre. Das Projekt namens „Beringsches Erbe“ wurde 2009 von der Regierung Obama wieder aufgegriffen.





~ deutsch + english ~
Weltweit
Alle Themen

Weitere Meldungen

+++ 2. Februar 2012 +++

Präsidentschaftskampagne in Frankreich: Jacques Cheminade mischt wieder einmal die politische Landschaft auf

Jacques Cheminade eröffnete am 31. Januar eine entscheidende Flanke in der gegenwärtigen strategischen Lage, als er in einem Interview mit Radio Monte Carlo bekannt gab, daß mehr als 500 Bürger... [weiter]

+++ 2. Februar 2012 +++

French Presidential Campaign: Jacques Cheminade Rocks French Political Scene... Again!

Jacques Cheminade opened a crucial flank in the overall strategic situation on Jan. 31, when he announced that over 500 mayors had pledged to "sponsor" his candidacy for President. The news was announ... [weiter]

+++ 2. Februar 2012 +++

Trennbankensystem: Wer flüstert François Hollande diese Dinge ins Ohr?

Am 22.1. eröffnete der sozialistische Präsidentschaftskandidat François Hollande mit einer größeren Rede seine Wahlkampf für das französische Präsidentenamt. Seine teilweise recht blumige Rede enthiel... [weiter]

+++ 2. Februar 2012 +++

Cheminade: Who Is Whispering in François Hollande's Ear?

French Socialist presidential candidate François Hollande kicked off his electoral campaign in major a speech on Jan. 22. Amidst his at-times lyrical presentation, he made some interesting statements ... [weiter]

+++ 2. Februar 2012 +++

Helga Zepp-LaRouche Blasts the EU Fiscal Compact:
"The Worst Idea since Bruening"

In a statement issued on Jan. 28, Schiller Institute chairwoman Helga Zepp-LaRouche blasted the new EU "Fiscal Compact" as "the worst idea since Bruening" (Chancellor of Weimar Germany from 1930-32, w... [weiter]

+++ 2. Februar 2012 +++

Obama, der Kriegspräsident

Für viele Amerikaner ist eine bleibende schlechte Erinnerung an Präsident George W. Bush sein Auftritt an Deck eines US-Flugzeugträgers am 1. Mai 2003, als er für den Irak „Mission erfolgreich beendet... [weiter]

+++ 25. Januar 2012 +++

Etwas ist „faul“ zwischen Washington und Moskau

Während des Kalten Krieges waren die Botschafter der USA in Moskau Karrierediplomaten, deren Aufgabe es war, ihr Land zu repräsentieren. Niemals intervenierten sie in die inneren Angelegenheiten der S... [weiter]

+++ 25. Januar 2012 +++

New U.S. Ambassador to Moscow Goes for Regime Change

Habitually, an ambassador is a career diplomat, assigned to a specific country in order to represent his own country, avoiding interfering in the internal affairs of the host country. Not so with Mich... [weiter]

+++ 25. Januar 2012 +++

U.S.-Russian Cooperation in the Arctic Promoted by Senior Russian Figure

Igor Ivanov, a former Foreign Minister from 1998 to 2004, has proposed that the Obama Administration's new ambassador to Russia, Michael McFaul, devote his attention to Russian-American cooperation, f... [weiter]

+++ 25. Januar 2012 +++

LaRouche: Katastrophe kann abgewendet werden, aber nur von qualifizierten Personen

„Ich verspreche Ihnen, es wird ein aufregender Abend. Nicht weil ich aufregend wäre, sondern weil das Thema von Natur aus aufregend ist.“ Mit dieser Aussage begann Lyndon LaRouche seine „Rede zur Lage... [weiter]

+++ 25. Januar 2012 +++

Italy: Resistance Forces to "White Fascism" Rally around Movisol

As the puppet regime of Mario Monti carries out the "creative destruction" of the Italian economy as ordered by the European Central Bank, the population and some institutions are increasingly looking... [weiter]

+++ 20. Januar 2012 +++

Österreichs Finanzministerin warnt vor „Schattenbanken“

In einem Interview mit EIR sprach sich die österreichische Finanzministerin Maria Fekter gegen Euro-Bonds aus - aber auch gegen ein Trennbankensystem.
In einem schriftlichen Interv... [weiter]

+++ 19. Januar 2012 +++

Reuters Reports on Cheminade's Campaign in France:
“A World without the City and Wall Street”

In the run-up to the April presidential elections in France, candidate Jacques Cheminade is getting more and straighter media coverage than in the past, including on major television and radio station... [weiter]

Weiter zurückliegende Meldungen