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Schiller-Institut: Die Weltlandbrücke wird Realität
Jetzt mit Leseprobe: Vorwort: Das Ende der "freien" Marktwirtschaft: Wir brauchen Gesetze zur Rettung des Gemeinwohls!


Lyndon LaRouche: Die kommenden 50 Jahre

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 29. Juli 2010 +++

Immer deutlicher sichtbar: Obama „dreht durch“

US-Präsident Barack Obama, der schon immer eine anfällige, narzißtische Persönlichkeit war, dreht nun offenbar psychologisch durch. Er und sein engster Kreis brüsten sich zwar mit seinen „erfolgreichen großen Reformen“, aber der steile Niedergang seiner Popularität bei den Wählern ist ihm natürlich bewußt. Wenn die Washington Post auf der Titelseite ihre neueste Umfrage verkündet, nach der 60% Obamas Politik ablehnen und weitere 20-30% von ihm enttäuscht sind, ist das für einen Narziß schwer zu ertragen.

Noch schlimmer, Obama weiß, daß sowohl Bill als auch Hillary Clinton populärer sind als er: In einer Gallup-Erhebung vom 22.7. hatte Bill Clinton 61% Zustimmung, Obama nur 52% (was angesichts der anderen Umfragen noch stark überhöht sein dürfte). Noch dramatischere Umfragen über eine bevorstehende Katastrophe für die Demokratische Partei bei der Kongreßwahl im November sind für ihn ebenso alarmierend - vor allem, da er seine besten „Wahlmaschinen“ verloren hat, wie die inzwischen aufgelöste Gruppe ACORN und die „New Black Panther Party“, die unter Skandalen und Gerichtsprozessen leidet.

Das Resultat ist, daß Obama irrational wird und informierten Beobachtern zufolge völlig fixiert darauf ist, was in rechten Medien gegen ihn berichtet wird und wie er dagegenhalten kann.

Das ist der Hintergrund von Obamas ungeheurer Überreaktion am 22.7., als rechte Medien aus dem Zusammenhang gerissene, angeblich rassistische Äußerungen der im Landwirtschaftsministerium tätigen Afro-Amerikanerin Shirley Sherrod gegen Weiße hochspielten. Völlig irrational und überstürzt zwang die Regierung mit Rückendeckung oder sogar auf Anordnung Obamas Sherrod zum sofortigen Rücktritt, ohne sie überhaupt zur Sache zu hören. Einen Tag später wurde dem Weißen Haus klar, daß es völlig falsch gehandelt hatte, und die Regierung begann sich zu entschuldigen.

In einer Stellungnahme vom 23.7. zog Lyndon LaRouche die Verbindung zwischen diesem Vorfall und einem anderem, wo das Weiße Haus Angriffe auf den altgedienten afro-amerikanischen Kongreßabgeordneten Charles Rangel unterstützt. Auf Anordnung von Kongreßsprecherin Nancy Pelosi und Weißem Haus kündigte der Ethikausschuß des Kongresses ein Verfahren gegen Rangel an, weil der angeblich in geringem Umfang Steuern nicht bezahlt und sein Amt für Spendenwerbung für eine Privatschule mißbraucht habe. Vorher hatte der beliebte Abgeordnete aus Harlem einen Kompromiß mit einer öffentlichen Entschuldigung seinerseits abgelehnt. Herausfordernd sagte Rangel, er begrüße die Untersuchung als Chance, seinen guten Ruf wiederherzustellen. Rangel ist ein Demokrat der Roosevelt-Tradition, der bei den Präsidentschafts-Vorwahlen nicht Obama, sondern Hillary Clinton unterstützte, und er ist seit langem der Wallstreet ein Dorn im Auge. Er wandte sich auch schon früh gegen Obamas menschenfeindliche Gesundheitsreform, indem er mehr Geld für die Senioren-Krankenversicherung Medicare forderte und die Einrichtung des Rationierungsrats IPAB ablehnte.

LaRouche schreibt: „Präsident Obama will eine diktatorische Kontrolle über die Stimmen der Afro-Amerikaner ausüben, und die einzigen Afro-Amerikaner, die er im US-Kongreß und anderen wichtigen gewählten Ämtern sehen möchte, sind Onkel Toms, die jeden seiner Befehle ausführen. Wer sich weigert, Präsident Obama zu folgen, wird zur Zielscheibe gemacht.“ Er sei darüber informiert worden, daß Pelosi „versucht, die Gruppe der Schwarzen Abgeordneten zu spalten und sie zu zwingen, ihren Kollegen zu verraten, um bei Obamas Weißem Haus weiter gut anzustehen. Das finde ich ekelerregend.“



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