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Lyndon LaRouche: Die kommenden 50 Jahre

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 16. Juni 2010 +++

LaRouche rät den Deutschen:
Bereitet euch auf den Massenstreik vor!

„Ich bin sehr froh, hier in Frankfurt, das einmal ein Finanzzentrum war, mitteilen zu können, daß es einen Plan zur Rettung Europas wie auch der Vereinigten Staaten gibt“, begann Lyndon LaRouche seinen Vortrag beim EIR-Seminar in Frankfurt am 10.6. „Denn wenn nicht sehr bald wichtige Dinge geschehen, ist Europa in größten Schwierigkeiten, es steht ein potentieller kettenreaktionsartiger Kollaps der europäischen Wirtschaft bevor.“

Diese Lage könne jedoch geändert werden, und das habe mit dem zu tun, was Rosa Luxemburg als „Massenstreik“ bezeichnete. Nach LaRouches Ansicht hatte Rosa Luxemburg „als einzige damals wirklich verstanden, was Imperialismus ist.“ Im Gegensatz zu Lenin habe sie verstanden, daß der Imperialismus nicht von den Nationalstaaten kam. Seit der Zeit des Peloponnesischen Krieges hätten alle Imperialismen in Europa ursprünglich auf maritimen und monetären Kulturen beruht, die immer international waren. Imperialismus, so LaRouche, sei nichts anderes als ein „internationales Piratentum in Form von Finanzoperationen“, und daß man das nicht verstand, habe „zu vielen langen Kriegen in verschiedenen Teilen der Welt“ geführt.

„Mit dieser Art Problem haben wir es heute zu tun. Eine internationale Finanzmacht, eine monetaristische Macht kontrolliert die Weltwirtschaft. Um ein Imperium zu errichten, wie wir es heute haben, mußten die Briten bzw. das Britische Empire die Vereinigten Staaten ausschalten.“ Die beiden wichtigsten Schritte hierzu in jüngerer Zeit seien der Tod von Präsident Franklin Roosevelt und die Ermordung Kennedys gewesen: „Um den Massenstreik in den Vereinigten Staaten zu verstehen, der eine wichtige Rolle bei dem spielt, was ich hier zu berichten habe, muß man diese historischen Prozesse begriffen haben.“

Heute habe das Amerikanische Volk den Feind erkannt - „zunächst die Wall Street, und der zweite Feind, gegen den es gerade mobilisiert ist, ist Großbritannien, wegen dem, was British Petroleum in der Karibik angerichtet hat. Was die Briten tun, und was der Präsident der Vereinigten Staaten tut, um sie zu unterstützen, ist nicht nur seinem Wesen nach Verrat, es hat die Leute wütend gemacht. Es ist also kein normaler politischer Vorgang von der üblichen Art, der diesen Prozeß bestimmt. Es ist eine viel mächtigere Kraft: Es ist die Macht der Kultur, die Geschichte der Kultur, welche ein Volk im Innern mobilisiert, um etwas zu tun, was es sich sonst nicht zutrauen würde.

Rosa Luxemburgs Beschreibung des Massenstreiks beruht auf der Erkenntnis, daß es die Kultur eines Volkes ist, die bestimmt, in welcher Weise es sich zum Handeln organisiert und wie es reagiert.“ Die Wirkung werde sich plötzlich zeigen, nach drei oder vier Generationen. „Sie kommt zu einer Zeit, wenn eine große Zahl von Menschen sagt: „We are the people - Wir sind das Volk“. Es springt über Generationen, aus der Kultur, die im Volk eingebettet ist.“

Heute seien 78% der erwachsenen Bevölkerung der USA entschlossen zu einer Rückkehr zur Glass-Steagall-Reform. „Die Annahme einer Glass-Steagall-Resolution als Gesetz der Vereinigten Staaten zum jetzigen Zeitpunkt würde bedeuten, daß jede Bank in den Vereinigten Staaten bereinigt würde... Meine Absicht ist es, und ich denke, ich kann das auch für andere Leute in den Vereinigten Staaten sagen - wenigstens einige von ihnen: Meine Absicht ist es, das sofort zu tun.“

Eine solche Reform würde sich sehr schnell verbreiten und weltweit das Bankensystem säubern, aber gleichzeitig die Institutionen - einschließlich der Banken - erhalten, die erhaltenswert seien. Wenn das geschehen und Billionen Dollars an Derivatschulden beseitigt seien, „muß man die Nationen wieder an die physische Gewinnschwelle anheben, und deshalb braucht man Projekte... Man beginnt mit der grundlegenden Infrastruktur der Wirtschaft.“

LaRouche erwähnte das Mars-Kolonisierungs-Programm, an dem er und seine Mitarbeiter arbeiten und das den größten Teil der kommenden 100 Jahre dauern werde. „Wir wissen, daß Raumfahrt-Programme als Wissenschafts-Motoren von allen Investitionen die höchste Rate des Gewinns an Produktivkraft der Arbeit haben. Das ist nicht nur wegen der Investitionen in die Produktion eines Raumfahrtprogramms so“, sondern auch, weil alle anderen Teile der Wirtschaft von den Technologien profitieren, „die für das Raumfahrtprogramm entwickelt werden.

Der einzige Weg, wie man ein solches Programm in Europa zustandebringen kann, ist der, auf dem wir es auch in den Vereinigten Staaten machen müssen: Das Volk. Man muß ein Gefühl in der Bevölkerung ins Spiel bringen, daß es für ein glaubwürdiges Ziel mobilisiert, das es verbindet in dem Sinn, daß das, was sie tun, etwas ist, wofür sie sich in den Augen ihrer Enkelkinder nicht schämen müssen.“



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