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Das Geheimnis der Wirtschaft
Lösung der globalen Systemkrise:
Trennbankensystem und produktive Kreditschöpfung


Schiller-Institut: Die Weltlandbrücke wird Realität
Jetzt mit Leseprobe: Vorwort: Das Ende der "freien" Marktwirtschaft: Wir brauchen Gesetze zur Rettung des Gemeinwohls!


Lyndon LaRouche: Die kommenden 50 Jahre

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 16. Juni 2010 +++

EIR konfrontiert Trichet mit Glass-Steagall

Bei seiner monatlichen Pressekonferenz am 10.6. in Frankfurt konfrontierte EIR Strategic Alert Service den Chef der EZB, Jean-Claude Trichet, einmal mehr mit der Frage nach der Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken. Der Mitherausgeber des Strategic Alert Service, Claudio Celani, gab seine Enttäuschung kund, daß im jüngsten Global Stability Review der EZB ein Glass-Steagall-Standard mit zwei Argumenten zurückgewiesen werde - einem ideologischen (die „europäische Tradition sind Universalbanken“) und einem technischen (eine Brandschutzmauer zwischen Bankaktivitäten könnte die „Funktionalität“ der Märkte beeinträchtigen).

Celani jedoch bestand darauf, daß man Traditionen ändern könne und daß die Märkte bereits gestört seien, wie Trichet in seinen einleitenden Bemerkungen selbst zugegeben hatte. Der Hauptpunkt aber, der hier übersehen werde, sagte Celani, sei, daß „durch die Trennung die Frage des Schutzes klar ist: Die Regierungen können Banken, die Einlagen nehmen, und Geschäftsbanken schützen, und der Rest ist nicht geschützt. Wir haben also diese giftigen Wertpapiere, wir haben eine unbefristete Garantie für Trillionen, wie soll das gelöst werden?“

In seiner Antwort gab Trichet vor den versammelten internationalen Medien in Frankfurt zu, daß die EZB keine wirklichen Argumente gegen Glass-Steagall hat, und er tat das, indem er diese sehr reale politische Frage zu einer Frage von „Meinungen“ machte. Er machte die folgende, unglaubliche Aussage: „Ich kenne Ihre Position, denn Sie taten sie ja bereits beim letzten Mal kund. Ich verstehe, daß man diese Position vertreten kann. Und noch einmal, ich sehe natürlich auch, daß das in den Vereinigten Staaten eine seit langem traditionelle Debatte ist. Genauso wahr ist, daß die Position der EZB darin besteht, und Sie gaben das sehr gut wieder, daß wir das nicht als etwas dringendes oder besonders geeignetes in unserer Lage betrachten. Doch ich bestreite nicht, daß Sie Ihre Meinung haben können; Sie haben Ihre Meinung, wir haben die unsere.“



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