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Lösung der globalen Systemkrise:
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Jetzt mit Leseprobe: Vorwort: Das Ende der "freien" Marktwirtschaft: Wir brauchen Gesetze zur Rettung des Gemeinwohls!


Lyndon LaRouche: Die kommenden 50 Jahre

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 14. April 2010 +++

„Glass-Steagall oder Untergang - Trichets Fehler“

Bei der monatlichen Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) am 8.4. in Frankfurt fragte EIR den EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet, ob es nicht einfacher wäre, das bankrotte Finanzsystem entlang der Glass-Steagall-Kriterien auseinanderzusortieren und zu reorganisieren, statt wertlose Bankpapiere mit Garantien der Zentralbank zu schützen.

Trichet vermied es, auf die Frage einzugehen, sondern erklärte lapidar, Glass-Steagall sei „eine amerikanische Sache“, und nach der Pressekonferenz sagte im Zwiegespräch nur wieder: „Glass-Steagall ist ein amerikanisches Gesetz, ich kann das nicht kommentieren“.

Diese Antwort Trichets führte zur folgenden Erklärung des Amerikanischen Ökonomen Lyndon LaRouche :

„Die Einführung des Glass-Steagall-Gesetzes unter Präsident Franklin D. Roosevelt bewahrte die Zivilisation vor der drohenden Gefahr eines Zusammenbruchs der USA und rettete in der Folge die USA und viele Nationen Europas ebenso wie andere Länder vor einer allgemeinen planetaren Katastrophe jener Art, wie sie heute die ganze Welt erfaßt.

Unter Präsident Richard Nixon wurde wegen der inkompetenten Ratschläge von Arthur Burns und anderer Mitte August 1971 Glass-Steagall abgeschafft; das entfesselte die kettenreaktionsartige Abfolge wirtschaftlicher Katastrophen, die zu der gegenwärtigen Situation geführt haben, welche praktisch hoffnungslos ist, solange versucht wird, das gegenwärtige monetaristische System fortzusetzen.

Nur diese Glass-Steagall-Reform rettete Europa in der Kriegszeit der 40er Jahre und noch mehr als ein Jahrzehnt danach vor dem Ruin, der ohne die Vorzüge des Systems fester Wechselkurse, das eine logische Folge der ursprünglichen Glass-Steagall-Reform war, unausweichlich erfolgt wäre.

Jean-Claude Trichet sollte die Bedeutung dieser und verwandter Fakten erkennen. In seiner Antwort auf eine Frage, in der er behauptete, Glass-Steagall sei eine amerikanische Angelegenheit und habe heute keine Bedeutung für andere Nationen, offenbarte er eine eigenartige Indifferenz gegenüber den wichtigsten historischen Fakten der letzten 80 Jahre Weltgeschichte. Denn es ist sicher, daß es ohne eine Reform für ein System fester Wechselkurse im Sinne von Glass-Steagall nirgendwo in Europa in den nächsten Generationen eine wirtschaftliche Erholung geben wird.

Obwohl die schlimmsten politischen Entscheidungen in den USA erst unter dem Federal-Reserve-Vorsitzenden Alan Greenspan fielen, als er die kriminelle Praxis der Finanzderivate legalisierte, muß man dennoch verstehen, daß diese ungeheuer tragische ,Reform’ unter Greenspan sich schon seit den relevanten Ereignissen im August 1971 anbahnte.

Ich empfehle deshalb, daß jede Nation Europas Glass-Steagall als dringliche relevante politische Frage betrachtet. Da ich in den letzten Jahrzehnten derjenige war, der die erfolgreichsten Wirtschaftsprognosen gestellt hat - eine Fähigkeit, über die Alan Greenspan nach seinem jüngsten eigenem Eingeständnis nicht verfügt -, sollten intelligente Europäer diese gegenwärtig entscheidenden Fragen nochmals dementsprechend durchdenken.“



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