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Das Geheimnis der Wirtschaft
Lösung der globalen Systemkrise:
Trennbankensystem und produktive Kreditschöpfung


Schiller-Institut: Die Weltlandbrücke wird Realität
Jetzt mit Leseprobe: Vorwort: Das Ende der "freien" Marktwirtschaft: Wir brauchen Gesetze zur Rettung des Gemeinwohls!


Lyndon LaRouche: Die kommenden 50 Jahre

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 28. Februar 2010 +++

Brasiliens Carry Trade:
Ein klassischer Kettenbrief

Der amerikanische Ökonom Lyndon LaRouche beschrieb in einer Diskussion mit Kollegen am 24.2. den brasilianischen Carry Trade als das gegenwärtige Zentrum und Hauptachillesferse des Weltfinanzsystems. Tatsächlich könne dieser Carry-Trade jeden Moment platzen, so wie jeder überreife Kettenbrief.

Während der Lula de Silva-Regierung (seit 2003) wurde für Brasiliens Schatzanleihen eine durchschnittliche Zinsrate von 16% gezahlt, die höchste Realzinsrate weltweit. Außerdem profitierten internationale Carry-Trade-Spekulanten zusätzlich um 8% pro Jahr von der Aufwertung der brasilianischen Währung, dem Real. Carry-Trader leihen sich typischerweise billig Dollars (1%) in den USA oder Europa, tauschen diese in Real um, machen ihren Profit und tauschen dann wieder zurück in Dollars. Mit diesem Carrytrade wird unterm Strich, aufs Jahr gerechnet, eine durchschnittliche Profitrate von 24% erzielt.

Zählt man alles zusammen, so ergibt sich für die letzten zehn Jahre eine Gesamtsumme von 1,564 Billionen Real (etwa 865 Milliarden Dollar bei der gegenwärtigen Umtauschrate). Wie in aller Welt konnte Brasilien das bezahlen?

Zum einen, so führt ein Artikel des amerikanischen Nachrichtenmagazins EIR aus, der diese Woche erscheint, indem man, wie bei jedem klassischen Kettenbrief oder Ponzi-Schema immer mehr Kapital zuführte, das in weitere Anleihen floß. Als Resultat stieg Brasiliens öffentliche Verschuldung von 536 Milliarden Real im Jahr 2000 auf 1,345 Billionen Real im Jahr 2009, also 782 Milliarden Real an Neuverschuldung. Das deckte ziemlich genau die Hälfte der 1,564 Milliarden Real an Zinszahlungen ab. Die andere Hälfte presste man aus der brasilianischen Bevölkerung (190 Millionen Menschen). Ihr Verbrauch wurde zugunsten des Exports von Gütern gedrosselt, um Devisen zu verdienen, mit denen dann die Schulden bezahlt wurden.

„Aber es ist wie mit allen Kettenbriefen: das ganze Kartenhaus bricht zusammen und die Vorspiegelungen der Zauberer zeigen sich als das, was sie sind - nichts anderes als Schall und Rauch - und Völkermord“, so der Artikel.



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