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Schiller-Institut: Die Weltlandbrücke wird Realität
Jetzt mit Leseprobe: Vorwort: Das Ende der "freien" Marktwirtschaft: Wir brauchen Gesetze zur Rettung des Gemeinwohls!


Lyndon LaRouche: Die kommenden 50 Jahre

Das Prinzip von Entwicklung: Dynamik, nicht Statistik

Von der Ehrlichkeit gegenüber der Natur

Max Planck zum 150. Geburtstag

Überlegungen zur Klimahypothese:
Von der Physik der Atmosphäre aus gesehen, gibt es kein Klima. In der Atmosphäre spielt nur das Wetter eine Rolle.

+++ 23. Januar 2010 +++

US-Experten fordern Rückkehr zur Kernkraft wie in Asien

Während viele asiatische Länder, Rußland eingeschlossen, sich bewußt für den Ausbau der Kernenergie und der Infrastruktur allgemein entschieden haben, bleiben Europa und Nordamerika bei ihrem selbstmörderischen Kurs des Industrieabbaus. Derzeit befinden sich weltweit in 14 Ländern 58 Kernkraftwerke im Bau, davon allein 41 in Asien und Rußland.

Rußland und Südkorea schlossen kürzlich spektakuläre Exportgeschäfte ab: Die Koreaner unterzeichneten vor vier Wochen einen Vertrag mit den Vereinigten Arabischen Emiraten über den Bau von vier Kernreaktoren für 20 Mrd.$, die Russen schlossen gerade mit der Türkei ein Abkommen über den Bau eines Kernkraftwerks mit vier Reaktoren. Außerdem hat die südkoreanische Regierung angekündigt, daß sie bis 2030 weltweit 80 Reaktoren exportieren möchte, wofür sie mit Einnahmen von 400 Mrd.$ rechnet.

Endlich wird auch in Europa und den USA die Ausstiegspolitik zunehmend in Frage gestellt. Am 11.1. forderten Experten in einem Offenen Brief an Präsident Obamas Wissenschaftsberater John Holdren die US-Regierung auf, wieder auf die Kernkraft zu setzen. Die Unterzeichner sind 224 in- und ausländische Kernforscher und -techniker, Mediziner, Professoren, Unternehmer, Agrarexperten u.a.

Es heißt darin, bei der Entwicklung und dem Einsatz von Kernenergie „läuft uns die Welt davon“. Von den 58 weltweit im Bau befindlichen Einheiten sei nur eine in Nordamerika, ein lange stillgelegter Reaktor, den die TVA endlich fertigstellt. „Unser Land muß schnell handeln - nicht erst in 20 oder 50 Jahren -, solange die Menschen, die dieser Forschung und Technik den Weg bereiteten, noch eine neue Generation von Forschern und Ingenieuren anleiten können. Es gibt keine politische, wirtschaftliche oder technische Rechtfertigung, die Vorteile, welche die Kernkraft den Vereinigten Staaten bringen wird, zu verzögern, während der Rest der Welt vorwärtsdrängt.“

Die Unterzeichner nennen zwei „dringende Empfehlungen“: 1. Genehmigungsverfahren und Bau von Reaktoren der gegenwärtigen Generation beschleunigen und 2. den Reaktor der 4. Generation entwickeln. Das von der Regierung Obama eingestellte Programm zur Erforschung und Erprobung der Technologie zur Wiederaufbereitung von Kernbrennstoff müsse wieder aufgenommen werden. Rußland, China, Indien, Japan und Südkorea hätten Interesse an der Beteiligung an einem Schnellen Brüter-Demonstrationsreaktor gezeigt.

Die meisten Unterzeichner sind Amerikaner, aber auch 10 andere Nationen sind vertreten. Bekannte Unterzeichner sind der Leiter des Kurtschatow-Instituts und russische Regierungsberater Akademiemitglied E.P. Welichow, der Direktor des indischen Indira-Gandhi-Atomforschungszentrums, Dr. Baldev Raj sowie der frühere amerikanische Apollo-Astronaut und Geologe Harrison Schmitt. Der Brief wurde auch an alle Kongreßabgeordneten verschickt.



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