+++ 28. Oktober 2009 +++
Prominenter russischer Sonnenforscher warnt vor tiefem
Temperatursturz statt katastrophaler Klimaerwärmung
Von Dr. Habibullo Abdussamatiov, dem Direktor des Pulkovo Weltraum-Forschungsinstituts in St. Petersburg, der auch das russisch-ukrainische Gemeinschaftsprojekts Astrometria leitet, erschien kürzlich eine englische Übersetzung seines Artikels „Die Sonne bestimmt das Klima“. Der russische Text war in dem russischen Journal Nauka i Zhizn (Leben und Wissenschaft) schon früher in diesem Jahr veröffentlicht worden. Darin hieß es: „Beobachtungen der Sonne zeigen, daß Kohlendioxid nicht schuld ist an der Zunahme der Erwärmung während des vergangenen Jahrzehnts. Die globale Temperatur ist während des letzten Jahrzehnts nicht angestiegen, die globale Erwärmung hat aufgehört und es gibt bereits Anzeichen eines zukünftigen tiefen Temperatursturzes“.
Diese Aussagen stützen sich auf die kürzliche Abnahme der Sonnenfleckenaktivität und dem Erreichen des Minimums eines von ihm definierten Zweihundertjahreszyklus. Dieser beruht auf zyklischen Veränderungen des Sonnenradius' in Beziehung zur Sonnenstrahlung (Total Solar Irradiance, TSI). Dr. Abdussamatov betrachtet diesen Zyklus dem 22jährigen Hale Sonnenzyklus und den 11jährigen Schwabe Sonnenzyklus als übergeordnet. Wenn das absolute Minimum dieses zweihundertjährigen Zyklus' erreicht wird, weist jeder Sonnenzyklus weniger Aktivität als der vorherigen auf, was zu einer Absenkung der globalen Temperatur führe.
Dr. Abdussamatov warnte: "Wir sollten einen starken Temperaturabfall befürchten – aber keineswegs die katastrophale globale Erwärmung. Die Menschheit muß die ernsten wirtschaftlichen, sozialen, demographischen und politischen Konsequenzen eines globalen Temperaturabsenkung meistern, was direkt die nationalen Interessen fast aller Länder und mehr als 80% der Weltbevölkerung betreffen wird. Ein tiefer Temperatursturz stellt eine viel größere Gefahr für die Menschheit als die Erwärmung dar. Aber eine verläßliche Voraussage über das zeitliche Eintreffen und die Schwere der globalen Temperaturabsenkung wird es ermöglichen, die wirtschaftlichen Aktivitäten der Menschheit daran zu orientieren, um die Krise deutlich abzuschwächen."
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