+++ 27. April 2009 +++
Kernkraft für Peru, um die Wasser- und Energiekrise zu lösen
Die Lösung der Energiekrise Perus liege in der Nutzung der eigenen Uranreserven als Brennstoff für Kernkraftwerke, die zur Wasserentsalzung, Erzeugung von Elektrizität und Treibstoff genutzt werden müßten - so der Physiker Francisco Vidarte Garcia am 13. April auf einer Konferenz zur „Entwicklung und Aussichten der Kernkraft in Peru“. Vidarte, Direktor für nationale Zusammenarbeit am Forschungsinstitut für Energie und Entwicklung (IEDES), betonte, wie absurd es sei, im 21. Jahrhundert immer noch auf Regen zur Erzeugung von Elektrizität angewiesen zu sein. Wasser werde in Peru und weltweit immer mehr zu einem knappen Gut, warnte der Physiker.
Im nördlichen Teil der peruanischen Puno-Region gibt es schätzungsweise 200.000 Tonnen Uranerz. Bisher fehlten die rechtlichen Rahmenbedingen, um mit dessen Abbau zu beginnen, daran wird aber im Kongreß gerade gearbeitet.
Vidarte erklärte, falls Peru diese Politik, einschließlich des Baus von Kernkraftwerken umsetzte, könne das ganze Land mit Wasser und Elektrizität versorgt werden. Dies sei der Weg zu wirklicher Versorgungssicherheit, sagte er.
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